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29.06.2018 (dr) Neuer Kostenkalkulationszeitraum bei der Abfallentsorgung

Der Gemeinderat Allensbach hat sich in seiner aktuellen Sitzung mit einem neuen Kostenkalkulationsrahmen für die Jahre 2019 und 2020 in der Abfallentsorgung beschäftigt. Nachdem der Transport von Abfall und Wertstoffen seit 2014 erneut per Delegationsvereinbarung vom Landkreis an 14 kreisangehörige Gemeinden übertragen wurde, ist die Gemeinde Allensbach selbst für die Organisation der Müllabfuhr zuständig. Im Rahmen des Gebührenhaushaltes beginnt zum 1.1.2019 ein neuer 2-jähriger Kalkulationszeitraum.

Im Rahmen der Gebührenanpassung wird zudem angeregt, einige Klarstellungen in der Satzung zu formulieren. In der Frage des § 4 zum „Anschluss und Benutzungszwang, Überlassungspflicht“ sollte aus Perspektive der Verwaltung verdeutlicht werden, dass auch gewerbliche Grundstücke und alle als nicht privater Wohnbereich genutzte Räumlichkeiten hierzu berechtigt und verpflichtet sind. Eine Klarstellung sollte auch hinsichtlich des hausmüllähnlichen Gewerbemülls erfolgen. Die Regelentsorgung über die grauen Restmüllsäcke sollte zudem etwas eingeschränkt werden. Sie soll nur noch für Haushalte bis zu 2 Personen möglich sein, schlug die Verwaltung vor. Für unterjährige Wechsel des Müllgefäßes sollen künftig 20 EUR Gebühr erhoben werden. Dies gilt nur, solange die Gefäßänderung nicht durch die Änderung der Personenzahl zustande kommt.

Für die Kostenkalkulation innerhalb der zwei genannten Jahre wird mit einem Kostenvolumen von rund 1,18 Mio. Euro gerechnet. Durch das Rechnungsergebnis 2016 besteht derzeit eine ausgleichsfähige Gebührenlücke von 26.579 Euro. Insgesamt steigen die über die Gebühr umlagefähigen Kosten von 943.000 Euro auf 1,096 Mio. Euro. Im 2-Jahreszeitraum steigt die Position Sammlung und Transport von Hausmüll um 25.000 Euro. Auch für die Sammlung des Altpapiers wird mit einer Steigerung der Kosten um 20.000 Euro gerechnet. Personalaufwendungen lassen die Kosten zusätzlich um 10.000 Euro steigen.

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Blick über die Kirche in Allensbach und den Gnadensee, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz
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