Allensbach - lebenswert

19.09.2018 (dr) Seegartenbühne: Zeitliche Verzögerungen eingetreten

Der Gemeinderat Allensbach hat sich in seiner Sitzung nochmals mit dem Projekt „Seegartenbühne“ beschäftigt. Zuletzt war sie am 24.04.2018 Thema, insbesondere war damals über die Ausgestaltung der Akustik gesprochen worden. Änderungen an den bestehenden Planungen sind mittlerweile vorgenommen, in der Zwischenzeit wurde ein Zuschussantrag bewilligt und die Förderurkunde von Minister Guido Wolf persönlich übergeben. Um alle Zuschussoptionen ausfüllen zu können, wurde damals ein Betrag von 700.000 Euro als Zuschuss beantragt. Abzüglich des Beitrages von der Bezirkssparkasse Reichenau in Höhe von 50.000 Euro ergibt sich bei einer Förderquote von 50 % ein maximaler Zuschuss von 325.000 Euro, wenn der Kostenrahmen von 700.000 Euro ausgeschöpft wird. Im Vergleich zur Kostenobergrenze, die der Gemeinderat auf 570.000 Euro festgelegt hatte, könnten damit Mehrausgaben von 130.000 Euro getätigt werden.

Nach den neuesten Berechnungen des Architekten würden sich die Gesamtkosten für das Projekt auf 920.000 Euro belaufen. Über die Ausgestaltung des Projekts unter diesen neuen Gesichtspunkten der Kostenberechnung ist zu beraten. Das von der Verwaltung mehrfach überarbeitete Betriebskonzept wird derzeit vom Landratsamt überprüft, das hinsichtlich der Freizeitlärmrichtlinie hohe Anforderungen zur Rechtssicherheit an das Projekt stellt. Mit der freigegebenen Betriebskonzeption ist anschließend eine Nachbaranhörung durchzuführen. Durch die Kostenveränderungen und die Anpassungen an der Betriebskonzeption ist eine erhebliche zeitliche Verzögerung in der Projektplanung eingetreten, über die nochmals debattiert werden sollte.

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Seegarten-Uferpanorama, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz
Seegarten-Uferpanorama, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz
 

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