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Allensbach - politisch

21.11.2018 (dr) Investitionsplan 2019-2022: Großprojekte in Allensbach

Im Entwurf für die Investitionsplanung für die Jahre 2019-2022 prägen mehrere Großprojekte die Gemeinde Allensbach. Darüber hat der Gemeinderat in seiner aktuellen Sitzung beraten. Zu den größten Posten zählt unter anderem das Baugebiet Kaltbrunn, für das in 2019 und 2020 ein Grunderwerb in Höhe von 2,65 Mio. Euro zu Buche schlägt. Die Erschließung (ohne Wasser) umfasst 1,36 Mio. Euro, mit Grundstückserlösen in Höhe von 3,75 Mio. Euro ist ab 2020 zu rechnen. Für 2019 wirft das Projekt eine Nettofinanzierung von 1.000.000 Euro auf. Ähnliche Summen fallen in 2019 auch für den Neubau eines Kindergartens an. Seine Gesamtkosten liegen laut aktueller Schätzung bei 2,85 Mio. Euro, Zuschüsse fließen in Höhe von 528.000 Euro ein. Über die Jahre verteilt kommen auf die Gemeinde bis 2021 2,322 Mio. Euro zu, im Jahr 2019 sind es 800.000 Euro.

Weitere Großprojekte in der Investitionsplanung sind: 400.000 Euro als Kapitaleinlage bei der Wohnbaugesellschaft in 2019, die Seegartenbühne (Gesamtkosten: 854.000 Euro, Zuschüsse: 375.000 Euro) mit 100.000 Euro im Jahr 2019, die Gemeindestraßen (hier: Ausbau des Seewegs mit Straße, Kanal und Beleuchtung) mit gesamt 480.000 Euro – davon in 2019 260.000 Euro, die Wohn- und Geschäftsgebäude am Rathausplatz 2 mit 65.000 Euro in 2019 (Gesamtkosten 355.000 Euro bis 2021, Förderung 178.000 Euro), die Abwasserbeseitigung (hier: die Kanalsanierung der Schlossbergstraße in Hegne) mit 100.000 Euro in 2019 und die Kapitaleinlage für Investitionen in der Abwasserbeseitigung mit ebenfalls 100.000 Euro in 2019.

Insgesamt weist der Investitionsplan 2019-2022 ein Volumen von 16,7 Mio. Euro bei den Ausgaben und 8,9 Mio. Euro bei den Einnahmen aus. Schwierig bleiben dabei nicht die finanziellen Mittel, sondern die Möglichkeiten, die Summen baulich und planerisch in ihrer Gesamtabwicklung umzusetzen. Aus heutiger Sicht wird im Finanzierungszeitraum eine Kreditaufnahme im Jahr 2020 nötig werden. Sie dürfte bei 600.000 Euro liegen. Dies scheint aus Sicht der Kämmerei jedoch vertretbar, da die Investitionen auch in Bereiche fließen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder Einnahmen generieren.

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Ein-Cent-Münze, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
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