Allensbach - politisch

21.11.2018 (dr) Investition in Wasseraufbereitungsanlage

Die Ozonierungsanlage für die Trinkwasserversorgung in Allensbach ist störungsanfällig geworden. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat über die Möglichkeit einer neuen Anlage debattiert, zumal über die Ozonierung und die Qualität des Rohrwassers keinerlei aussagekräftigen Aussagen vorliegen. Im Jahr 2018 wurde daher unter anderem mit dem Gesundheitsamt ein Untersuchungsrahmen für die Wasserchemie und Mikrobiologie festgelegt. Gemeinsam mit den Stadtwerken Radolfzell wird die Schüttmenge ermittelt. Grundsätzlich haben die chemischen Untersuchungen die gute Qualität des Trinkwassers bestätigt. Der zurückliegende Sommer und die zurückgegangenen Schüttmengen machen jedoch weitere Untersuchungen erforderlich. Von den Ergebnissen ist schließlich abhängig, ob eine neue Ozonierungsanlage gebraucht wird oder eine UV-Anlage zur Wasseraufbereitung ausreicht.

Ein entsprechendes Angebot für den Umbau und die Erneuerung der bestehenden Anlage kommt mitsamt Anpassungen an den Gebäuden und den Ver- und Entsorgungsleitungen auf insgesamt 80.000 Euro, die für das Haushaltsjahr 2019 eingeplant werden sollten. Grundsätzlich stellt sich eine Ozonierungsanlage als bewährte und sichere Variante für die Trinkwasseraufbereitung dar. Technisch gesehen könnten solche Ergebnisse wohl generell auch mit einer UV-Anlage erreicht werden. Die Verwaltung schlägt dem Gemeinderat jedoch vor, zur Sicherheit die erforderlichen Mittel von 80.000 Euro für die Arbeiten an der Wasseraufbereitungsanlage am Nägelried bereitzustellen.

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Rathaus Allensbach, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz
Rathaus Allensbach, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz
 

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