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06.08.2018 (pm) Weitere Krippengruppe für St. Peter und Paul

Entsprechend der aktuellen Bedarfsplanung für Kindertagesbetreuung werden in Litzelstetten perspektivisch bis zum Jahr 2025 weitere ca. 20 Krippenplätze benötigt. Grundlage der Bedarfsplanung ist die aktuelle Häusser‘sche Bevölkerungsvorausrechnung und die Annahme, dass der Bedarf an Kleinkindbetreuung bei ca. 56% der Kinder unter drei Jahren liegen wird.

Im Kinderhaus St. Peter und Paul in Litzelstetten gibt es derzeit bereits eine Krippengruppe mit 10 Kleinkind-Betreuungsplätzen und eine Spielgruppe mit ebenfalls 10 Betreuungsplätzen. Das Kinderhaus selbst bietet kurzfristig keine baulichen Erweiterungsmöglichkeiten. Jedoch sind die baulichen Anforderungen an eine Spielgruppe durch die deutlich kürzere Betreuungszeit geringer, als an eine Krippengruppe. Dies führte zu der Überlegung, die derzeit in das Kinderhaus integrierte Spielgruppe in das benachbarte Gemeindehaus auszulagern und die dadurch freiwerdenden Räume im Kinderhaus in eine Krippengruppe umzuwandeln. Die wesentlichen räumlichen Voraussetzungen sind für beide Maßnahmen vorhanden, so dass es für die neue Krippengruppe keine Umbaumaßnahmen bedarf, sondern lediglich die Ausstattung angeschafft werden muss. Für den Umzug der Spielgruppe in das Gemeindehaus müssen lediglich einige sicherungstechnischen Arbeiten vorgenommen werden.

Die Investitionskosten für die beschriebenen Maßnahmen setzen sich aus der Ausstattungspauschale für die neue Krippengruppe und die Absicherungsmaßnahmen im Gemeindehaus, die durch den Umzug der Spielgruppe nötig werden zusammen. Die Ausstattung wird gemäß den städtischen Richtlinien pauschaliert mit 25.000 Euro pro Gruppe angesetzt, von denen 80% die Stadt und 20% die Kirchengemeinde trägt. Die Investitionskosten für den Umzug der Spielgruppe können zu 100% im Rahmen der Betriebskostenförderung geltend gemacht werden. Dies wird bei der Planung für den Doppelhaushalt 2019/20 berücksichtigt und im Frühjahr 2019 entsprechend nachverrechnet.

Der gesetzlich zustehende Betriebskostenzuschuss für die neue Krippengruppe erfolgt im Falle einer Aufnahme der 10 neuen Betreuungsplätze in die örtliche Bedarfsplanung im Rahmen der städtischen Richtlinien über einen Personalkostenzuschuss. Die Mehreinnahmen schlagen ab 2020 zu Buche. Auf Grundlage einer angenommenen Kopfpauschale von 14.000 Euro pro Kind und Jahr sind ab 2020 mit Mehreinnahmen in Höhe von 140.000 Euro zu rechnen. Dies würde den jährlichen Mehraufwand für die Stadt auf ca. 53.000 Euro reduzieren.

(Pressemitteilung Stadtverwaltung Konstanz)

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