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20.02.2019 (pm) Betrugsversuche

Als Mitarbeiterin des Polizeipräsidiums Freiburg hat sich am Dienstagmorgen eine Anruferin bei einer Frau am Telefon vorgestellt. Sie teilte ihr mit, dass gegen sie eine Zwangsvollstreckungssache bearbeitet werde und bot der Angerufenen eine außergerichtliche Erledigung an, für die sie am Telefon eine entsprechende Taste drücken sollte. Da die Frau den Betrugsversuch erkannte, beendete sie das Gespräch ohne weitere Maßnahmen. 

Eine weitere Geschädigte teilte um die Mittagszeit mit, dass sie von einer angeblichen Polizeibeamtin angerufen wurde. Die Frau habe erklärt vor der Wohnung zu stehen und es wurde auch geklingelt, ohne dass bei der Nachschau eine Person festgestellt wurde. 

Ebenfalls den Betrugsversuch erkannte ein Mann, der gegen 13.00 Uhr von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen wurde, der ihm erklärte, dass sein Name auf einer bei Einbrechern aufgefundenen Liste stehe. Auf dem Display erkannte der Angerufene die Notrufnummer der Polizei. 

In allen Fällen kam es zu keiner Auskunft über die persönlichen Daten oder zur Herausgabe von Wertgegenständen, da die Betroffenen den strafbaren Hintergrund noch rechtzeitig erkannten. Die Polizei rät in diesen oder ähnlichen Fällen, auch wenn Sie auf der Straße persönlich von angeblichen Polizeibeamten nach Ihren Vermögensverhältnissen gefragt oder gar zur Herausgabe von Geld aufgefordert werden sollten, eindringlich:

  • Geben Sie Personen, die Sie nicht kennen, keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.
  • Nehmen Sie bei entsprechender Aufforderung keine Veränderungen an Ihrem PC vor oder laden Programme herunter; es handelt sich in der Regel um Schadsoftware, bei denen die Täter Zugriff auf Ihre Daten erhalten.
  • Polizeibeamte erfragen am Telefon oder anlassunabhängig auf offener Straße keine Kontodaten oder verlangen Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse.
  • Es gibt technische Möglichkeiten, tatsächlich existierende Behördennummern vorzutäuschen. Seien Sie deshalb misstrauisch und rufen Sie im Zweifelsfall Ihre örtliche Polizeidienststelle an.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld an unbekannte Personen, auch nicht an angebliche Polizeibeamte.
  • Vornamen im Telefonbuch können Rückschlüsse auf Ihr Alter zulassen. Daher prüfen Sie, ob Sie diese Namen oder Ihren Eintrag im Telefonbuch benötigen.
  • Setzen Sie sich im Verdachtsfall oder wenn sie einen entsprechenden Anruf erhalten haben, sofort mit der Polizei in Verbindung

Weitere Hinweise und Tipps finden Sie auch unter http://www.polizei-beratung.de

(Pressemitteilung Polizeipräsidium Konstanz)

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Polizeipräsidium Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick
Polizeipräsidium Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick
 

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