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01.08.2018 (pm) Entnahme von Wasser begrenzt

Durch die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen führen viele Bäche und Flüsse im Landkreis Konstanz nur noch wenig Wasser. Um die Abflüsse in den Gewässern nicht zusätzlich zu verringern, weist das Landratsamt daraufhin, dass aus Bächen und Flüssen nur begrenzt Wasser entnommen werden darf. Grundsätzlich bedarf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern durch Pumpen oder durch Stauvorrichtungen einer wasserrechtlichen Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde des Landratsamtes. Nicht erlaubnispflichtig sind Wasserentnahmen für den Gemeingebrauch, wie z. B. das Tränken von Tieren oder das Schöpfen von Hand mit Eimern und Gießkannen, sofern es sich um geringe Mengen handelt.

Inhaber von Wasserrechten müssen entgegen den sonst erlaubten Entnahmemengen Einschränkungen hinnehmen und in dem Gewässer so viel Wasser belassen, dass der Fischbestand nicht gefährdet wird. Keinesfalls darf es durch die Entnahme trocken fallen.

Eine ausreichende Wasserführung in den Fließgewässern ist von größter Bedeutung, da sonst ökologische Schäden, die Minderung der Selbstreinigungskraft des Gewässers, Schäden und Ausfälle in der fischereilichen Nutzung die Folge wären.

Die hohen Temperaturen der letzten Tage und die geringe Abkühlung in der Nacht haben aufgrund der geringen Wasserführung zu einem schnellen Anstieg der Wassertemperaturen geführt. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gewässerorganismen.

(Pressemitteilung Stadt Konstanz)

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(c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz
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