31.01.2018 (dr) Interessengemeinschaft „Dorfentwicklung“: „Litzelstetten darf nicht abgehängt werden“

Die Interessengemeinschaft „Dorfentwicklung“ Litzelstetten des Bodanbürger e.V. hat sich erstmals getroffen, um Grundlagen für ihre Arbeit zu besprechen. Im Teilnehmerkreis war man sich einig darüber, dass in der Bevölkerung das Bewusstsein für das Thema des „Demografischen Wandels“ geschaffen werden müsse. „Hier geht es um existenzielle Fragen eines gesamten Teilortes“, so der Tenor in der Runde. Immerhin hat die kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung bis ins Jahr 2035 eine eher schrumpfende Einwohnerzahl für Litzelstetten vorausgesagt – und das, obwohl im „Handlungsprogramm Wohnen“ eine dreistellige Zahl an Wohnungsneubauten für die Ortschaft vorhergesagt ist.

„Wir müssen aufpassen, dass wir bei der Verteilung der großen Baugebiete nicht abgehängt werden“, resümierte ein Teilnehmer aus der Gruppe, die sich aus interessierten Bürgern zusammensetzt und jederzeit nach neuen Mitstreitern sucht. Natürlich sei Litzelstetten von Schutzgebieten umgeben, dennoch müsse man mit Sorgfalt prüfen, was trotzdem machbar sei. Zunächst aber sollen die politischen Gremien, aber auch die Bürgerschaft ermutigt werden, sich mit dem Zahlenmaterial der Prognose zu beschäftigen und die Dimension dergleichen zu begreifen. „Da sprechen wir vom Fortbestand unserer sozialen Infrastruktur“, meinte eine Teilnehmerin der Runde.

Insofern solle das Thema deutlich stärker auf die Tagesordnung gehoben werden, wofür sich die Interessengemeinschaft einsetzen will. Sie wird nun einen Stufenplan erarbeiten, mit welchen Maßnahmen und Anregungen sie auf die Politik zugehen möchte – und wird sich dann in regelmäßigem Kontakt über die weiteren Schritte ihres Tuns abstimmen.

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