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13.12.2017 (pm) Älteste Technik zur Herstellung von textilen Flächengebilden

Wussten Sie, dass die Weberei eine der ältesten Techniken zur Herstellung von textilen Flächengebilden ist. Dabei werden mindestens zwei Fadensysteme, die Kette und der Schuss rechtwinklig verkreuzt.

Die durch Gewichte vorgespannten Kettfäden bilden den Träger, in den sukzessiv die Schussfäden von einer Webkante zur anderen durch die gesamte Webbreite eingezogen werden. Funde aus Schweizer Pfahlbauten beweisen, dass sich die Entwicklung vom Flechten zum Weben bereits im frühen Neolithikum vollzogen hat.

Als Material zum Weben wurde Flachs oder Wolle benutzt, aber auch der Rindenbast von Eiche, Linde und Ulme ließ sich verwenden. Die Gewichtswebstühle wurden bis ins Mittelalter hinein verwendet. Gewebt wurde im Stehen.

Der Webstuhl in unserem Museum ist eine wahrscheinliche Rekonstruktion aus vielen einzelnen Fundstücken.

Das Museum ist geöffnet Mo.-Fr. Von 8:00-12:00 und Mi. von 14:00- 16:30. An jedem 1. So. im Monat machen wir von 14:00 -16:00 kostenlose Führungen.

Die nächsten kostenlosen Führungen macht Waltraud Tinter am So. den 07.01.2018 von 14:00 – 16:00 und führt ihnen gerne auch steinzeitliches Weben vor.

(Mitteilung der Freunde und Förderer der Pfahlbauausstellung Dingelsdorf)

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