Dettingen-Wallhausen - politisch

13.09.2017 (dr) Ortschaftsrat berät über „Brühlacker“

Der Dettinger Ortschaftsrat wird sich in seiner Sitzung am 20.09.2017 mit dem Gebiet „Brühlacker“ befassen. Sowohl der vorliegende Bebauungsplan soll gebilligt, die Öffentlichkeitsbeteiligung begonnen und ein beschleunigtes Verfahren im Außenbereich durchgeführt werden. So sieht es die Vorlage der Verwaltung vor, mit der sich das Gremium auseinanderzusetzen hat.

Die im Flächennutzungsplan 2010 als Baulandreserve ausgeschriebene Fläche am Brühlacker soll im Rahmen des „Handlungsprogramms Wohnens“ genutzt werden. 2014 hatte die Stadt die entsprechenden Grundstücke gekauft und die Fläche entwickeln lassen. Angedacht ist der Neubau eines Quartiers nach dem „Konstanzer Modell“ mit 30 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau, 22 Reihenwohnhäusern und 6 bis 10 Wohneinheiten in Baugruppen. Auch Raum für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen soll vorgesehen sein.

In einem städtebaulichen Wettbewerb im Oktober 2016 wurde eine gut gegliederte Lösung unter Einbindung aller Beteiligten gefunden, die Familien bezahlbaren Wohnraum ermöglichen soll. Als klassisches Einfamilienhaus wurde eine möglichst raumausnutzende und innovative Weiterentwicklung dieser Wohnform genutzt, die gleichzeitig qualitativ innen wie außen einen hohen Standard bieten soll. Der Baugruppenteil wird als Ideenteil geführt und eine lineare Gebäudestruktur verfolgt, welche entlang der Brühlstraße die Funktion einer Lärmschutzwand für das gesamte Quartier übernehmen soll. Dies wird notwendig, um den Lärm des angrenzenden Gewerbegebietes abzuhalten, der die zulässigen Grenzwerte im Wohnbereich ansonsten übersteigen würde.

Fußwegverbindungen und private wie halböffentliche Freiräume sollen Auflockerung schaffen. Stellplätze werden in einer Tiefgarage bereit gestellt. Städtebaulich wird eine Siedlungsstruktur verfolgt, die sowohl Dichte, aber auch Ausformulierung des Wohnungsbaus berücksichtigt. In der Umweltbetrachtung sind keine größeren Negativauswirkungen auf das Umfeld zu erwarten. Dennoch wird empfohlen, Kompensationsmaßnahmen umzusetzen, unter anderem für die verloren gehenden Biotopflächen und den Erhalt der Feld-Hecke, die als Leitstruktur für jagende Fledermäuse anzusehen ist.

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Rathaus Dettingen, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
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