Bei manchen Familien geht es um mehr als einen Lager-Koller!

Logo Selbsthilfe-Initiative im Kreis Konstanz
Logo Selbsthilfe-Initiative im Kreis Konstanz

Die Selbsthilfeinitiative zu Zwängen, Phobien und Depressionen im Landkreis Konstanz steht auch weiterhin mit ihrer Mailberatung für hilfesuchende Betroffene zur Verfügung. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, mitteilt, erreichen ihn im Moment zahlreiche Anfragen von Menschen, die aufgrund der häuslichen Quarantäne Ängste vor einer Depression entwickeln. „Wir haben alle unsere Mühen mit der derzeitigen Situation, denn die wochenlange Aufforderung, möglichst zuhause zu bleiben, kann die Psyche stark belasten. Doch nicht jede Niedergeschlagenheit bedeutet sogleich eine psychische Erkrankung. Natürlich vermitteln wir im Zweifel umgehend an Psychotherapeuten und Ärzte, wenn aus den Aussagen der Anfragenden ein offensichtlicher Leidensdruck hervorgeht, welcher es sinnvoll macht, sich in einer psychotherapeutischen Sprechstunde vorzustellen und diagnostisch abklären zu lassen, ob man bereits Symptome einer ernstzunehmenden seelischen Erkrankung aufweist“, so Riehle. Immerhin gehe es in manchen Fällen um mehr als den sprichwörtlichen „Lager-Koller“, den nahezu jeder von uns nach einer so beträchtlich langen Zeit der häuslichen Abschottung erleben kann.

Die Selbsthilfeinitiative bietet in ihrer Mailberatung konkrete Wegweisung für Fragen zu Therapeutensuche, Arztvermittlung, Umgang mit dem Alltag, durchtragende Stütze bei seelischen (nicht-krankheitsrelevanten) Krisen, Motivation und Ermutigung für die Familie, aber auch Unterstützung bei Antragsstellung auf Sozialleistungen (ALG I und II / „Hartz IV“ / Sozialhilfe etc.), Fragen zu Leistungen von Kranken- und Rentenversicherung bei Erwerbsminderung und im Alter, zu Pflegegraden und Pflegeleistungen, zu Schwerbehinderung und Wiedereingliederung, Fragen zum Umgang mit Familie und Angehörigen, zu Anliegen in der Erziehung betroffener Kinder oder Hilfe bei Schriftverkehr und Widersprüchen. Riehle ist als Psychologischer und Sozialpädagogischer Berater zusätzlich in Sozialrecht, Digitaler Prävention und Gesundheitsförderung sowie in Gerontologie fortgebildet (zertifiziert). Der Dienst ist für die Bürger dennoch kostenlos. Er kann jedoch keine fachkundige medizinische, therapeutische oder rechtliche Auskunft ersetzen, sondern versteht sich als niederschwellige Erstberatung mit dem Ziel, den Ratsuchenden zu befähigen, selbst einen Weg aus der Desorientierung zu finden. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das Credo, mit dem wir allen zur Seite stehen, die in diesen unruhigen Zeiten einen Kompass benötigen. Für die Kontaktaufnahme mit der Mailberatung genügt eine Nachricht mit dem Anliegen an selbsthilfearbeit@riehle-dennis.de. Ob es nach der Corona-Pandemie wieder zu Gruppentreffen kommen wird, hängt von der Nachfrage ab. Interessierte hierfür können sich ebenso an die genannte Adresse wenden.

Pressemitteilung:
Dennis Riehle
Selbsthilfeinitiative

Zwangserkrankungen, Phobien, psychosomatische Störungen und Depressionen im Kreis Konstanz
Website privat: https://www.dennis-riehle.de

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*