Psychosoziale Beratungsstelle für jedermann: Konstanzer bietet Rat und Hilfe für den Alltag

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Er ist seit Jahren in der Mailberatung für verschiedene Selbsthilfeverbände aktiv und betreut seit über sieben Jahren die Sozial- und Pflegesprechstunde der Litzelstetter Nachbarschaftshilfe e.V.: Der 35-jährige Konstanzer Dennis Riehle ist ausgebildeter Psychologischer Berater und hat sich erst kürzlich in Hochschulkursen zu Digitaler Prävention und Gesundheitsförderung (zertifiziert), Sozialrecht (zertifiziert) und Gerontologie (zertifiziert) fortgebildet. Durch seine zusätzlichen Qualifikationen in Seelsorge, Altenbetreuung, Trauerbegleitung und Angst- und Stressbewältigung war er bereits selbstständig tätig, musste seinen Beruf aufgrund von gesundheitlichen Problemen im vergangenen Jahr jedoch aufgeben. Sein Wunsch, ratsuchenden Menschen trotzdem zu helfen, ist allerdings geblieben, weshalb er durch einen entsprechenden Kurs befähigt wurde, eine Psychosoziale Beratungsstelle zu führen. Seither bietet Riehle allen Mitbürgern eine ehrenamtliche und damit kostenlose Erstauskunft in verschiedenen Fragestellungen an:

Von „Hartz IV“ bis Pflegegrad, von Sozialhilfe bis Erwerbsminderung, von Anliegen des Alters bis zu Fragen der Erziehung, von Leistungen der Krankenversicherung bis zu Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung, von Begleitung in persönlichen Krisen bis zum Umgang mit Konflikten, von Arbeitslosigkeit bis Armut, von BAföG bis Rente, von Schwerbehinderung und Wiedereingliederung, von Wohngeld bis Barrierefreiheit, von Kurzzeitpflege bis zur Entlastung der Angehörigen, von Migration bis Asylbewerberleistungen, von Formularen bis zu Anträgen, von Hilfe zur Selbsthilfe bis zu Ansprüchen gegenüber Versicherungen – die Hilfestellung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Anspruch auf Richtigkeit und Haftung.

Die Beratung wird ausschließlich über Mail angeboten und kann von jedem Bürger in Anspruch genommen werden. Datenschutz und Vertraulichkeit werden gewährleistet. Sollte Riehle nicht unmittelbar weiterhelfen können, vermittelt er an die zuständigen Stellen. Die Psychosoziale Sprechstunde ersetzt jedoch keine rechtliche, medizinische oder therapeutische Auskunft und ist nicht als Beratung im Sinne des SGB XI zu verstehen. Sie dient dem niederschwelligen Zugang zu Information und Orientierung bei Anliegen aus dem psychosozialen Alltag der Menschen. „Mit meiner Unterstützung will ich vor allem jenen helfen, die ohnehin in prekärer Lage sind und sich nicht mit all der Bürokratie auskennen, die uns der Sozialstaat im Falle von Bedürftigkeit aufbrummt. Natürlich sind aber auch die willkommen, die sich nach möglichen Leistungen für die individuelle Situation erkundigen wollen. Menschen, die in ganz besonderen Lebensmomenten Hilfe benötigen, eine Einschätzung bedürfen, einen Ratschlag erhoffen oder Wegweisung wünschen, sind bei der Psychosozialen Sprechstunde richtig. Und nicht zuletzt kümmere ich mich auch um jene, die an verschiedenen Alterspunkten ihres Daseins keine Kraft haben, sich mit dem Behördendschungel auseinanderzusetzen. Mit Tipps und Anregungen will ich dazu beitragen, in die richtige Richtung zu gehen. Wenn dafür eine zeitweilige Begleitung nötig sein sollte, begleite ich die Anfragenden auf elektronischem Wege auch gerne über längere Zeit“, sagt Riehle, der aus der Erfahrung der Beratung weiß, dass viele Betroffene oftmals aus Scham zurückschrecken, Ämter aufzusuchen. Hier kann die Psychosoziale Sprechstunde ein Bindeglied darstellen. „Ich verstehe mein Engagement als Beitrag für mehr Fürsorge, Transparenz und Zwischenmenschlichkeit“, meint der Litzelstetter abschließend.

Das Angebot findet sich im Internet unter www.psychosoziale-sprechstunde.de, von wo aus direkt Kontakt mit Dennis Riehle aufgenommen werden kann.

Pressemitteilung:
Dennis Riehle
Psychosoziale Sprechstunde

Ehrenamtliche Erstauskunft und Vermittlung
E-Mail: beratung@psychosoziale-sprechstunde.de

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