Förderprogramm „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“

Ortsmitte Litzelstetten an der Ecke Martin-Schleyer-Straße / Komturweg
Ortsmitte Litzelstetten an der Ecke Martin-Schleyer-Straße / Komturweg, (c) Foto: Wolfgang Flick

Am 18.09.2020 hat das Land Baden-Württemberg die Bewerbungsphase des Projekts „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“ gestartet. Ziel ist es, Ortsmitten als Orte des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und als soziale, kulturelle, öffentliche und vielfältig nutzbare Räume zu stärken.

Nachdem der „Arbeitskreis (AK) Soziales Miteinander“ des Litzelstetter Ortschaftsrats von dem Programm erfuhr, trafen sich die AK-Mitglieder und beschlossen, sich für eine Bewerbung zu dieser Förderung einzusetzen.

Das Programm erscheint maßgeschneidert für die aktuellen Überlegungen in Litzelstetten: die Nutzung von Räumlichkeiten im geplanten Neubau in der Ortsmitte, das Konzept des Umzugs des Sozial-Kulturellen Zentrums aus der Ortsverwaltung und die zukünftige Gestaltung der gesamten Martin-Schleyer-Straße inkl. barrierefreier Bushaltestellen. Dabei sollen die Förderüberlegungen die Ortsmitte im Sinne des Gesamtgebietes rechts und links der Hauptstraße zwischen den beiden Ortseingängen betreffen.

Angesichts des bevorstehenden, geänderten Bauantrags für das Gebäude in der Ortsmitte ist der jetzige Zeitpunkt für Konzepte und Maßnahmenplanungen ideal. So kann an die Ergebnisse der damaligen Freiraumplanung des Architekten- / Landschaftsplaner-Wettbewerbs und des Bürgerworkshops 2012 angeknüpft werden.

Auch die Realisierung eines Dorftreffs bzw. Quartierszentrums in der Dorfmitte rückt damit wieder als „Jahrhundertchance“ ins Blickfeld.

Der Förderantrag musste bis 30.10.2020 mit einem ausgefüllten Fragenformular von der Kommune eingereicht werden. Der „AK Soziales Miteinander“ hat das Ausfüllen des Bewerbungsformulars in gemeinsamer Abstimmung zügig auf den Weg gebracht, so dass Ortsvorsteher Wolfgang Gensle den Förderantrag fristgerecht dem Land Baden-Württemberg zustellen konnte.

Es werden 20 Modellkommunen ausgewählt, die von zwei Fachbüros für Stadtplanung betreut werden. Nach einer aktuellen Stärken-Schwächenanalyse der Ortsmitte werden konkrete Handlungsempfehlungen und eine Prioritätenliste der notwendigen Maßnahmen erstellt. Die Ergebnisse werden dann in ein kommunales Planungsleitbild eingebracht.

Am 23.11.2020 sollen die 20 Modellkommunen, denen eine Förderung bewilligt wurde, in Stuttgart öffentlich bekannt gegeben werden.

Autor: Wolfgang Flick

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