„Humanistische Alternative Bodensee“ (HABO) ist aufgelöst

Logo der HABO Humanistischen Alternative Bodensee
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Die „Humanistische Alternative Bodensee“ (HABO) ist aufgelöst. Wie einer ihrer ehemaligen Sprecher, Dennis Riehle, erklärt, hat er das Vorhaben, den losen Zusammenschluss freidenkerischer, atheistischer und säkularer Menschen im Jahr 2020 nach ihrer zuvor bereits vollzogenen Auflösung erneut auf die Beine zu stellen, mit 31. Dezember des vergangenen Jahres endgültig aufgegeben.

„Der Versuch, die HABO nochmals wiederzubeleben, ist mir nicht gelungen. Nachdem ich im Januar 2020 noch einmal den Anlauf gestartet hatte, Humanisten am Bodensee zusammen zu bringen, habe ich meine Bemühungen jetzt eingestellt. Denn seit dem Neubeginn bin ich alleine dagestanden. Es hatten sich keine Interessenten mehr gefunden, um sich gemeinsam für die Zielsetzungen konfessionsfreier Personen einzusetzen“, so Riehle. Mittlerweile gebe es andere Gruppierungen in der Region, die sich für deren Belange einbringen, stellt der 35-Jährige fest, der zusammen mit seinen Mitstreitern von 2012 bis 2016 die HABO erfolgreich geführt hatte. „Zu dieser Zeit hatten wir noch Alleinstellungsmerkmale im Dreiländereck, wenngleich es immer schwierig war, Kirchenferne zu einer Mitarbeit in einer Gruppe zu bewegen. Zwar hatten wir uns untereinander schon damals darauf verständigt, keinen Rechtsbindungswillen eingehen zu wollen und als Einzelpersonen zu agieren, um das Mitmachen letztendlich so niederschwellig wie möglich auszugestalten. Doch nun ist eben die Luft raus“, sagt Riehle – und betont abschließend, dass es sich auch für jeden individuell lohne, weltlichen Werten nachzueifern.

Pressemitteilung von Dennis Riehle