Achtung Telefonbetrüger: Die Polizei warnt erneut vor der Betrugsmasche „Enkeltrick“, „Schockanrufe“ und „falsche Polizeibeamte“

Polizeipräsidium Konstanz
Polizeipräsidium Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz

In den vergangenen Tagen kam es in allen Landkreisen des Polizeipräsidiums Konstanz zu mehreren Anrufen von falschen Polizeibeamten und angeblichen Verwandten (Enkel/Neffen), welche alle versuchten, den meist lebensälteren Personen am Telefon unrechtmäßig Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Vorgehensweise der Täter ist zumeist gleich: Die Betrüger versuchen ihrem Gegenüber am Telefon eine verwandtschaftliche Beziehung, meist als Enkel oder Neffe, vorzutäuschen. In einem zweiten Schritt wird von den ausgewählten Opfern „in spe“ dann die Übergabe eines häufig hohen Bargeldbetrages oder Schmuck verlangt. Als Grund wird beispielsweise der Bedarf an Geld für den Kauf einer günstigen Immobilie, eine Schadensregulierung oder Ähnliches angegeben.

In Fällen des „falschen Polizeibeamten“ gibt sich der Anrufende als Polizeibeamter oder Kriminalbeamter aus und behauptet, dass es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen sei, die Wohnungen des Angerufenen nun auch gefährdet seien und man Geld und Wertgegenstände doch an die Polizei herausgeben solle.

Eine weitere Masche ist der „Schockanruf“. Hier teilt eine angebliche Amtsperson z.B. einen Unfall eines Familienangehörigen mit, wodurch diese einen hohen Geldbetrag benötige.

In allen belang der Polizei bekannt gewordenen Fällen wurden die betrügerischen Absichten durchschaut und die Gespräche beendet.

Informationen zu den Betrugsphänomenen „Falscher Polizeibeamter“, „Enkeltrick“ und „Schockanruf“ sowie zu weiteren Betrugsmaschen und Tipps, wie man sich schützen kann, finden sich bei allen Polizeidienststellen oder auf den Internetseiten der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.

Hierbei ist insbesondere wichtig, dass gerade ältere Mitmenschen durch Familienangehörige oder Bekannte über die Betrugsmaschen aufgeklärt und entsprechend sensibilisiert werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz