Achtung: Telefonbetrüger wieder vermehrt aktiv

Polizeipräsidium Konstanz
Polizeipräsidium Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz

Im Laufe des heutigen Freitags und schon die letzten Tage sind – bislang vorwiegend im Landkreis Konstanz – aber auch in den anderen zum Polizeipräsidium Konstanz gehörenden Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und dem Schwarzwald-Baar-Kreis wieder vermehrt Telefonbetrüger aktiv und versuchen mit ihren Scheinanrufen an das Hab- und Gut meist lebensälteren Menschen zu kommen und diesen am Telefon unrechtmäßig Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Vorgehensweise der Täter mit den verschiedenen Betrugsmaschen, wie „Enkeltrick“, „Falscher Polizeibeamter“ oder „Schockanruf“, sind meist ähnlich:

Beim Enkeltrick versuchen die Betrüger ihrem Gegenüber am Telefon eine verwandtschaftliche Beziehung, meist als Enkel oder Neffe, vorzutäuschen. In einem zweiten Schritt wird von den ausgewählten Opfern „in spe“ dann die Übergabe eines häufig hohen Bargeldbetrages oder Schmuck verlangt. Als Grund wird beispielsweise der Bedarf an Geld für den Kauf einer günstigen Immobilie, eine Schadensregulierung oder Ähnliches angegeben.

In Fällen des „falschen Polizeibeamten“ gibt sich der Anrufende als Polizeibeamter oder Kriminalbeamter aus und behauptet, dass es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen sei, die Wohnung des Angerufenen nun auch gefährdet sei und man Geld und Wertgegenstände doch an die Polizei herausgeben solle.

Eine weitere Masche ist der „Schockanruf“. Hier teilt eine angebliche Amtsperson beispielsweise den Unfall von Familienangehörigen mit, wodurch diese einen hohen Geldbetrag benötigen würden.

In allen der Polizei am heutigen Freitag bekannt gewordenen Fällen wurden die betrügerischen Absichten durchschaut und die Gespräche beendet.

Damit dies auch so bleibt, ist insbesondere wichtig, dass Familienangehörige oder Bekannte gerade ältere Mitmenschen immer wieder über die Betrugsmaschen aufklären und diese entsprechend sensibilisieren.

Und sehr wichtig: Übergeben Sie niemals an fremde Personen Bargeld oder Wertsachen. Trauen Sie keinen Fremden am Telefon. Verständigen Sie im Zweifel umgehend die Polizei.

Informationen zu den Betrugsphänomenen „Falscher Polizeibeamter“, „Enkeltrick“ und „Schockanruf“ sowie zu weiteren Betrugsmaschen und Tipps, wie man sich schützen kann, finden sich bei allen Polizeidienststellen oder auf den Internetseiten der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz