Polizeipräsidium Konstanz beteiligt sich am 5. Mai an länderübergreifender Verkehrssicherheitsaktion mit dem Schwerpunkt Radfahrer

Polizeipräsidium Konstanz
Polizeipräsidium Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz

Unter dem Motto „sicher.mobil.leben“ führen die Polizeien der Länder jährlich eine gemeinsame Verkehrssicherheitsaktion zu einem wechselnden Schwerpunktthema durch. In diesem Jahr stehen die Radfahrenden im Fokus des Aktionstages. Aus wichtigem Grund: Der Trend zur Nutzung des Fahrrads als umweltfreundliches und gesundes Fortbewegungsmittel ist ungebrochen. Mit einer zunehmenden Präsenz im Straßenverkehr hat aber auch fast zwangsläufig die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrenden zugenommen. So stieg deren Zahl im Präsidiumsbereich des PP Konstanz im vergangenen Jahr um knapp 20 Prozent von 768 in 2019 auf 920. Insbesondere der starke Anstieg bei den Fahrradunfällen außerhalb der geschlossenen Ortschaften ist ein Indiz dafür, dass dieser auf das genannte veränderte Freizeitverhalten zurückzuführen ist, denn hier war ein Anstieg um 92 Prozent zu verzeichnen.

Das Polizeipräsidium Konstanz wird mit seinen Polizeirevieren, der Verkehrspolizeiinspektion und dem Referat Prävention am Aktionstag, dem 5.Mai, eine Vielzahl an Kontroll- und Informationsmaßnahmen durchführen. Neben den Verhaltensregeln im Straßenverkehr für Radfahrende und motorisierte Verkehrsteilnehmende werden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten natürlich auch das verkehrssichere Fahrrad im Blick haben. Der Aktionstag ist aber nur der Auftakt: Dieser bildet als Teil einer Schwerpunktwoche den Beginn zur landesweiten Präventionskampagne „Abgefahren – Ra(d)geber Verkehr“, die sich das ganze Jahr an alle Verkehrsteilnehmenden richten wird.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz