Ferienhausvermietung entpuppt sich als Abzocke

Polizeipräsidium Konstanz
Polizeipräsidium Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz

Mehrere Hundert Euro Anzahlung für ein Ferienhaus auf Rügen kann ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Konstanz sprichwörtlich in den Wind schreiben. Denn eine Anzeige in einem Kleinanzeigemarkt im Internet für erholsame Ferien in dem Haus entpuppte sich als Schwindel.

Mit der Annonce lockte eine noch unbekannte Frau, die sich als „Anke Wolf“ ausgab, Ferieninteressenten ans Telefon und in einen Chat. Wie der Mann aus dem Kreis Konstanz bei der Polizei erklärte, machte diese auf ihn sowohl online, als auch am Telefon einen durchaus vertrauenserweckenden Eindruck. Deshalb überwies er auch vor wenigen Tagen wie vereinbart 500 Euro als Anzahlung auf ein angegebenes Konto und bat um eine Bestätigung des Zahlungseingangs. Nachdem diese auch Tage darauf nicht einging, überprüfte er nochmals das Angebot und stellte dabei fest, dass das Konto der Frau gesperrt und die Annonce gelöscht worden war. Auch über das Telefon war die Unbekannte nicht mehr erreichbar.

Die Polizei bestätigte ihm dann, dass er offensichtlich einem Betrug aufgesessen war. Diese leitete erste Ermittlungen in dem Fall ein, konnte die Frau aber bislang nicht identifizieren. Die Polizei warnt vor voreiligen Buchungen und Zahlungen und empfiehlt, sich über den Anbieter zu informieren. Verbraucherportale listen zum Beispiel betrügerische Adresse auf. Gerade bei sehr günstigen Angeboten sollte man besonders misstrauisch sein und nicht unter Zeitdruck buchen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz